Digitalisierung der Medizinbranche

Digitalisierung der Medizinbranche


Am 4. November fand in der Villa der Weberbank die Fachveranstaltung „Digitalisierung der Medizinbranche“ statt. Spannende Einblicke in neue Anwendungs- und Therapiemöglichkeiten sorgten für reichlich Gesprächsstoff beim anschließenden Get together.

Am 4. November fand in der Villa der Weberbank die Fachveranstaltung „Digitalisierung der Medizinbranche“ statt. Spannende Einblicke in neue Anwendungs- und Therapiemöglichkeiten sorgten für reichlich Gesprächsstoff beim anschließenden Get together.

Text: Redaktion, Foto: Uwe von Loh

Die Digitalisierung der Medizinbranche ist in vollem Gange; Start-ups haben dieses Feld für sich entdeckt und bringen neue Konzepte an den Markt. Damit eröffnen sie Ärzten und Therapeuten Patienten völlig neue Möglichkeiten, Patienten zu behandeln. Die Weberbank setzt sich mit diesem Bereich seit Jahren intensiv auseinander und berichtet regelmäßig über die Entwicklungen. Bei der Fachveranstaltung am 4. November erhielten die Gäste der Weberbank spannende Einblicke in innovative Konzepte.

Keynote Speaker Dr. Markus Müschenich, Vorstandsmitglied Bundesverband Internetmedizin und Gründer von Flying Health Incubator, betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit für das Gesundheitswesen, sich digital aufzustellen – eine ausgezeichnete Vorgabe für Dr. Sophie Chung, die ihr Unternehmen Qunomedical präsentierte. Ihre Plattform öffnet die räumlichen und zeitlichen Grenzen der Medizin und stellt Patienten die besten medizinischen Behandlungen weltweit zur Verfügung.

Einen anderen thematischen Ansatz verfolgt Nora Blum mit dem von ihr mitgegründeten Start-up Selfapy, das Online-Therapien für Depressionen und andere psychische Beschwerden anbietet. Die studierte Psychologin stellte das Geschäftsmodell von Selfapy vor, das auf Bedarf trifft: Depressive Erkrankungen belasten die deutsche Volkswirtschaft jährlich mit 20 Milliarden Euro.

Ebenfalls als Vortragenden bei der Fachveranstaltung „Digitalisierung der Medien“ gewinnen konnte die Weberbank Dr. Martin Hirsch. Der studierte Psychologe und Doktor der Neurowissenschaften brachte 2011 mit zwei Partnern die Gesundheits-App Ada auf den Markt, die Krankheitssymptome von einer KI checken lässt. Ada wird inzwischen von Millionen Menschen weltweit genutzt, berichtete Hirsch.

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