Gewerbeimmobilien: Wo ist noch Platz?

Gewerbeimmobilien: Wo ist noch Platz?


In den Innenstadtbezirken von Berlin wird es eng: Nicht nur Wohnraum ist sehr gefragt, sondern auch Gewerbeflächen. Lagen wie Mitte, Kreuzberg und die Europacity gelten mit Leerstandsquoten von etwa 0,5% als restlos vermietet. Wo neue und expansionswillige Unternehmen dennoch fündig werden können.

In den Innenstadtbezirken von Berlin wird es eng: Nicht nur Wohnraum ist sehr gefragt, sondern auch Gewerbeflächen. Lagen wie Mitte, Kreuzberg und die Europacity gelten mit Leerstandsquoten von etwa 0,5% als restlos vermietet. Wo neue und expansionswillige Unternehmen dennoch fündig werden können.

Text: Patrick Lindner, Foto: CA Immo/ Kleihues + Kleihues

„B-Hub“ in Friedrichshain

Beim Neubauprojekt „B-Hub“ handelt es sich um ein Bürogebäude zwischen Rummelsburger See und Spree. Der 300 Meter lange Komplex verfügt über sieben bis zehn Stockwerke, die eine Nutzfläche von 47.300 Quadratmetern beherbergen. Pro Ebene können Einheiten von 400 bis 4.500 Quadratmetern gestaltet werden. Hochwertiges Interieur, Balkone und bodentiefe Fenster in fast jeder Lage sollen für eine optimale Arbeitsatmosphäre sorgen. Mit Quadratmeterpreisen von 22,50 bis 28,50 Euro zu durchaus moderaten Preisen. Nach Willen der Planer ist der B-Hub ab Q4 2020 bezugsfertig.

„Gloria“ am Kudamm

Wer sich in der umkämpften City-West als Unternehmen niederlassen möchte, sollte einen Blick auf das neue Büro- und Geschäftshaus Gloria am Kudamm (Hausnr. 12-15) werfen. Angelehnt an die Gründerzeitarchitektur der historischen Prachtstraße entwarfen das Architekturbüro Ortner & Ortner einen lichtdurchfluteten Bau, der neben 11.200 Quadratmetern Handelsfläche auch 8.200 Quadratmeter Büroflächen bietet. Die Gesamtfertigstellung ist für Frühjahr 2020 vorgesehen. Weitere Auskünfte können beim Bauträger Centrum eingeholt werden.

Bürohochhaus am Nordhafen

Wo sich Mitte, Moabit und Wedding begegnen, soll bis 2024 ein imposanter Bau mit dem Kosenamen „Büro-Schlange“ entstehen. Das Konzept von den Architekten Kleihues & Kleihues sieht ein dreistufiges Gebäude-Ensemble aus gelbem Klinker und großen Glasflächen vor, das durch seine versetzte Anordnung die Bewegung einer Schlange nachahmt. In seinem höchsten Segment soll das Gebäude über 16 Etagen verfügen. Die Quadratmeterpreise könnten die 40 Euro-Marke knacken. Zum Vergleich: Der Prestigebau „Cube“ am anderen Ende der Europacity wird bereits heute für Quadratmeterpreise von 32 bis 35 Euro vermietet.

 

Martin Klatt, Immobilienexperte, Weberbank Actiengesellschaft, steht Ihnen für Ihre Fragen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung: Tel.: (030) 897 98 – 450 E-Mail: martin.klatt@weberbank.de