Unzertrennlich: Michael Preetz und Hertha BSC

Unzertrennlich: Michael Preetz und Hertha BSC


Seit mehr als 20 Jahren steht Michael Preetz nun im Dienst von Hertha BSC. Auch nach seiner aktiven Zeit als Rekordtorjäger setzt der Geschäftsführer für Sport und Kommunikation sich vor allem für die Nachwuchsförderung und die Stabilität des Hauptstadtklubs ein.

Text: Kathrin Rettig, Foto: City-Press GbR

Den gebürtigen Düsseldorfer verbindet mit Hertha BSC eine lange Geschichte voller Höhen und Tiefen. Seit er 1996 nach Berlin wechselte stand er in 227 Spielen als einer der erfolgreichsten Angreifer der Bundesligageschichte auf dem Platz, mit 93 Toren hält er bis heute Torjägerrekord des Vereins. Preetz der zwischenzeitlich auch Kapitän des Teams war, engagierte sich zwischen 1994 und 2003 bereits als Vizepräsident der Spielergewerkschaft VDV. Im Anschluss an seine aktive Karriere entschloss er sich einen 18-monatigen Fernlehrgang im Bereich Sportmanagement zu absolvieren um ins Management der Hertha wechseln zu können. Der ehemalige Topspieler wurde 2003 zunächst Hilfsassistent von Funktionärsurgestein Dieter Hoeneß. Anders als erwartet gab dieser bereits 2009, statt wie angekündigt 2010, seinen Abschied bekannt und übergab dem damaligen Leiter der Lizenzspielerabteilung Preetz den Platz frei.

Als neuer Manager hatte er keinen leichten Start, das Team stieg noch im selben Jahr ab. Der direkte Wiederaufstieg im Folgejahr sorgte daher für umso größere Freude und führte zu einer Vertragsverlängerung bis 2014. Auch in den folgenden Jahren meisterte die Mannschaft unter seiner Leitung nach einem erneuten Abstieg den direkten Wiederaufstieg als Zweitligameister. Der 1997 zum Berliner Sportler des Jahres gekürte und 2003 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnete Funktionär setzt sich mit größtem Engagement vor allem auch für die Nachwuchsförderung bei Hertha BSC ein, so betonte er auf der Pressekonferenz im Frühjahr, dass man große Teile der Investitionssummen in die Arbeit der Akademie, für optimale Trainingsbedingungen für den Nachwuchs und die Ernährungsberatung junger Spieler stecken werde. „Jeder Verein muss kreativ sein und nach seinen Möglichkeiten Lösungen finden“, so der 2-fache Familienvater. Er setzt auf Nachhaltigkeit und auch langfristige regionale Kooperationen mit kleineren Vereinen, wie beispielsweise dem F.C. Hertha 03 Zehlendorf, um sich mit dem Hauptstadtklub auch in Zukunft als konkurrenzfähiger Gegner nicht nur in der Bundesliga, sondern auch auf europäischem Terrain zu präsentieren. Als langjähriger Sponsor von Hertha BSC drückt die Weberbank Michael Preetz und der Mannschaft in der Europa League die Daumen und setzt auf eine siegreiche Saison 2017/2018!

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