Jennifer Becks: Mode trifft Tierschutz

Jennifer Becks: Mode trifft Tierschutz


Vor zwei Jahren gründete Jennifer Becks ihr Label „BODENLANG“. Mit einem Teil des Erlöses unterstützt die engagierte Tierschützerin ein Tierheim in Rumänien. Ihr Ziel: eine eigene Organisation, die Hunden dort das Überleben sichert.

Vor zwei Jahren gründete Jennifer Becks ihr Label „BODENLANG“. Mit einem Teil des Erlöses unterstützt die engagierte Tierschützerin ein Tierheim in Rumänien. Ihr Ziel: eine eigene Organisation, die Hunden dort das Überleben sichert.

Text: Anke Bracht

Mode und Tierschutz – das bedingt sich bei Jennifer Becks gegenseitig. Die junge Unternehmerin engagiert sich seit Jahren für Tierschutzorganisationen, seit 2015 konzentriert sie sich auf das städtische Tierheim von Bucov, einer kleinen Stadt etwa eine Autostunde von Bukarest entfernt, wo 2.500 Hunde leben. „Ich war immer am Spendensammeln, davon wollte ich weg“, sagt die Gründerin von „BODENLANG“, „und dann hatte ich die Idee mit dem Modelabel.“ Sie selbst trage gern Maxi-Kleider, habe sich aber immer über die geringe Auswahl geärgert: „Ich habe mich gefragt: Warum soll ich nicht beides verbinden – Mode und Tierschutz. So ist ‚BODENLANG’ entstanden.“

Echte Lieblingsstücke für mehr als eine Saison

Jennifer Becks einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre und Marketing- und Kommunikationswissenschaften – Erfahrungen in der Modewelt hat sich nicht. Aber Beziehungen. Zwei Freundinnen aus London, beide seit Jahren in der Modeszene verankert, unterstützen sie beim Aufbau von „BODENLANG“. Jennifer Becks findet einen Produzenten in China, der auch kleinere Stückmengen herstellt. Ihre Kleider sollen echte Lieblingsstücke sein – von guter Qualität, aber bezahlbar und für mehr als eine Saison gedacht. Den Vertrieb übernimmt Jennifer Becks selbst, pendelt zwischen London, Frankreich und Berlin. Die Namen der Modelle sind kein Zufall: Jeder ist einem Hund gewidmet, der mit ihrer Hilfe ein neues Zuhause gefunden hat. Von jedem verkauften Kleid gehen 20 Euro als Spende an das Tierheim in Bucov.

Präventionsarbeit in Schulen vor Ort

Gerade erwartet die Unternehmerin die Lieferung der Kleiderproduktion für den Sommer 2020. „Was mich besonders berührt, ist das positive Feedback meiner Kundinnen“, sagt sie, „irgendwie findet jede Frau bei mir ihr Lieblingskleid. Die Kommentare sind toll.“ Und sie hat ein Ziel: „Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass man in Rumänien Hunden anders begegnet als bisher.“ Sie habe sich dortigen Tierschutzorganisationen angeschlossen und mache Präventionsarbeit, gehe in Schulen, informiere. „Mein größter Wunsch ist es, dass sich in den Köpfen der jungen Generation dort etwas ändert.“ Bis zum Aufbau einer eigenen Tierschutzorganisation sei es zwar noch ein weiter Weg, sagt die Gründerin, aber einer, den sie gern und voll Optimismus geht.

 


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