Kultursponsoring: Darum lohnt sich das kulturelle Engagement für Unternehmen

Kultursponsoring: Darum lohnt sich das kulturelle Engagement für Unternehmen


Ob Konzert, Filmfest oder Ausstellung, kaum ein Kulturevent kommt in Berlin ohne Partner aus der Wirtschaft aus. Warum sich das kulturelle Engagement für Institutionen und Unternehmen lohnt und was dabei zu beachten ist.

Ob Konzert, Filmfest oder Ausstellung, kaum ein Kulturevent kommt in Berlin ohne Partner aus der Wirtschaft aus. Warum sich das kulturelle Engagement für Institutionen und Unternehmen lohnt und was dabei zu beachten ist.

Text: Judith Jenner, Foto: Staatsballett Berlin/ Weigelt

Was hat eine Automarke mit Opernarien, ein Getränkehersteller mit Popmusik oder eine Bank mit Fußball zu tun? Auf den ersten Blick wenig. Doch durch die finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft werden Kulturevents oft erst möglich. Viele Häuser und Vereine sind auf Sponsorengelder angewiesen.

Laut dem Magazin „W&V“ geben deutsche Unternehmen im Jahr rund 400 Millionen Euro für kulturelles Engagement aus. Das entspricht fünf Prozent der gesamten Kulturförderung.

Für Unternehmen ist das kulturelle Engagement eine Möglichkeit, Verantwortung zu zeigen, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich in einem vorteilhaften Kontext zu präsentieren. Kultursponsoring gilt als wichtiger Baustein der internen und externen Kommunikationsstrategie und hat daher häufig einen festen Platz im Marketingbudget. Nicht zuletzt lässt es sich als Betriebsausgabe steuerlich abrechnen.

Kultursponsoring ist nicht nur für DAX-Konzerne interessant. Anhand der Beispiele, die der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI jedes Jahr im Rahmen des Deutschen Kulturförderpreises prämiert, wird deutlich, dass auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit haben, sich kulturell in ihrem Rahmen zu engagieren, zum Beispiel indem sie eine Lesereihe in ihrem Ort unterstützen.

„Grundlegend für eine gelungene Partnerschaft zwischen Unternehmen und Kultureinrichtungen ist, dass sie die gleichen Werte teilen und einen gemeinsamen Anspruch haben“, sagt Luzi Teber, Leiterin Marketing und Kommunikation der Weberbank Actiengesellschaft. „Als Privatbank der Hauptstadt fühlen wir uns eng mit Berlin und seinen Menschen verbunden. Die Weberbank fördert daher im Rahmen von Partnerschaften Organisationen und Vereine wie das Staatsballett Berlin, den Förderkreis der Deutschen Oper, der Komischen Oper, die Freunde der Nationalgalerie, aber auch den Berliner Traditionsverein Hertha BSC.“ Von diesem Engagement profitieren auch die Kunden der Weberbank. Denn neben dem Förderaspekt bieten diese Kooperationen eine erstklassige Möglichkeit, interessante Kontakte aufzubauen und an gemeinsamen Veranstaltungen in der Villa der Weberbank und der Kooperationspartner teilzunehmen.

Für Unternehmen, die auf der Suche nach einem Kultur-Projekt sind, das sie fördern können, stellt zum Beispiel das Portal Kulturmarken.de eine entsprechende Datenbank bereit. Dort finden Interessierte regionale und internationale Kulturinitiativen, für die sie eine Sponsoringlizenz erwerben können. Höhe der Ausgaben, Dauer des Engagements und Gegenleistung sind meist individuell verhandelbar.

Ein weitere Möglichkeit besteht darin, über eine unternehmenseigene Stiftung Kulturprojekte zu fördern. Die Schwerpunkte kann der Stifter im Einklang mit seiner Philosophie wählen, indem er zum Beispiel Stipendien an Nachwuchsmusiker vergibt und ihnen damit den Start in eine professionelle Karriere erleichtert.

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sollten Sie Fragen zum Thema Stiftungen haben, wenden Sie sich per E-Mail oder telefonisch an Karin Kohler Weberbank Actiengesellschaft: karin.kohler@weberbank.de, Tel.: (030) 897 98-176

 

 

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