Verena Bahlsen: Visionärin der Food-Industrie

Verena Bahlsen: Visionärin der Food-Industrie


Verena Bahlsen, die Ur-Enkelin des Unternehmensgründers Hermann Bahlsen, entwirft mit ihrem Startup Hermann’s Visionen für die Zukunft der Lebensmittelindustrie.

Verena Bahlsen, die Ur-Enkelin des Unternehmensgründers Hermann Bahlsen, entwirft mit ihrem Startup Hermann’s Visionen für die Zukunft der Lebensmittelindustrie.

Text: BBE, Foto: Hermann’s

Wo geht Lebensmittelinnovation hin? Wie wird der Markt in Zukunft aussehen? All das sind Fragen, die Verena Bahlsen beschäftigen. Mit ihrer Geschäftspartnerin Laura Jaspers gründete die Urenkelin von Unternehmensgründer Hermann Bahlsen 2017 das Startup Hermann’s. Es gehört zur neuen Innovationsdivision TET Ventures, zu dem auch der Riegelhersteller Raw Bite und das Lebensmittel-Startup Kitchentown. Die Abteilung bündelt Startup-Aktivitäten, die über das Kerngeschäft hinausgehen. „Es geht darum, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Netzwerke aufzubauen und von anderen Startups aus dem Food-Bereich zu lernen“, erklärt Pressesprecher Christian H. Bahlmann. „In der DNA von Bahlsen liegt ‘Findig im Finden‘ zu sein, neue Chancen für das Unternehmen aufzutun und nutzbar zu machen.“

Die beiden Gründerinnen lernten sich im Marketing von Bahlsen UK kennen. Gemeinsam entstand die Idee, die neue Division aufzubauen, die komplett getrennt von Bahlsen selbst läuft und ausschließlich in der neuen Foodkultur zu Hause ist, wie die beiden Gründerinnen sie wahrnehmen.

An der Berliner Torstraße bietet das Hermann’s mit seinen 22 Mitarbeitern zum einen einen regulären Restaurantbetrieb, zum anderen ist das Hermann’s ein Beratungsunternehmen, Treffpunkt der Foodszene und ein Ort der Visionen. So können Gäste am 14. und 15. Februar 2019 zum Beispiel an einem Zero-Waste-Dinner teilnehmen, kreiert vom Team des Restaurants Nolla aus Helsinki, dem ersten nordischen Restaurant, das keinen Müll produziert.

„Wir glauben, dass sich unsere Lebensmittelbranche inklusive der gesamten Lieferkette in den nächsten Jahrzehnten radikal in Richtung Nachhaltigkeit verändern wird und die etablierte Industrie dafür gar nicht aufgestellt ist“, sagt Verena Bahlsen. „Wir denken, es lohnt sich, über Alternativen nachzudenken, die die Umwelt weniger belasten. Und zwar nicht, weil wir besonders ethisch handeln wollen, sondern weil gerade ein Markt für sinnhafte Lebensmittelprodukte, ein Sinn-Markt, entsteht.“

Momentan hat Verena Bahlsen keine Ambitionen, das Familienunternehmen Bahlsen operativ zu leiten. Sie macht das, was sich für sie wichtig und spannend anfühlt. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Mit ihren 25 Jahren hat Verena Bahlsen noch viel vor sich.

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